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Cyber Security in der Formel 1 – Mercedes-AMG kooperiert mit CrowdStrike

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Jedes Auto produziert an einem Rennwochenende ca. 500 GB an Daten. Hinzu kommen fünf bis zehn TB, die pro Woche in der Fabrik anfallen.
Jedes Auto produziert an einem Rennwochenende ca. 500 GB an Daten. Hinzu kommen fünf bis zehn TB, die pro Woche in der Fabrik anfallen. (Bild: Daimler)

Mercedes verstärkt seinen Schutz vor Cyber-Angriffen in der Formel 1. Der Weltmeister-Rennstall geht dafür eine Zusammenarbeit mit CrowdStrike aus dem Silicon Valley in den USA ein. Mercedes wird die Technologie-Plattform und die Services von CrowdStrike an der Rennstrecke sowie im Technologiezentrum des Teams in Brackley (Großbritannien) einsetzen.

Mercedes-AMG Petronas Motorsport hat eine Partnerschaft mit CrowdStrike abgeschlossen. Das Unternehmen für „Endpoint“-Sicherheit wird das Team vor Cyber-Angriffen schützen. CrowdStrike ist nach eigenen Angaben Branchenführer für Cloud-basierten Endgeräte-Schutz und arbeitet mit zwölf der 20 weltweit umsatzstärksten Unternehmen zusammen.

„Die Formel 1 ist ein technisch höchst anspruchsvoller Sport, in dem das geistige Eigentum elementar ist, um einen Wettbewerbsvorteil zu erringen und diesen danach aufrechtzuerhalten“ , sagte Toto Wolff, Teamchef und Geschäftsführer von Mercedes-AMG Petronas Motorsport. „Um zu gewinnen, benötigen wir absolutes Vertrauen in die Informationen und die Infrastruktur, die unser Team antreiben.“

„Die Formel 1 ist ein unglaublich datenintensiver Sport – und erfolgreiche Teams wissen, dass sie sich durch den wirksamen Einsatz und den Schutz enormer Mengen an kritischen Daten einen echten Wettbewerbsvorteil erarbeiten können“, sagte George Kurtz, Chief Executive Officer und Mitgründer von CrowdStrike. „Wir sind davon überzeugt, dass die Partnerschaft zwischen Mercedes-AMG Petronas Motorsport und CrowdStrike einen neuen Maßstab im Motorsport sowie der Cyber-Sicherheit setzen wird.“

Mercedes-AMG Petronas Motorsport verwaltet riesige Mengen an Informationen – jedes Auto produziert alleine an einem durchschnittlichen Rennwochenende 500 GB an Daten; hinzu kommen weitere fünf bis zehn TB, die pro Woche in der Fabrik anfallen. Gleichzeitig besitzt das Team ein komplexes Netzwerk an Mitarbeitern und Einrichtungen, die auf unterschiedliche Standorte verteilt sind. Dies wiederum bietet Angriffspunkte für Cyber-Attacken. CrowdStrike Falcon löst diese Herausforderungen durch den Einsatz eines kritischen Bedrohungsschutzes, der unmittelbar eine nahtlose Bereitstellung auf tausenden Endgeräten ermöglicht – und das alles mittels seiner nativen Cloud-Architektur.

„Große Sportveranstaltungen in aller Welt sind das Ziel von ausgedehnten Cyber-Attacken. Je erfolgreicher ein Team ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass es ins Fadenkreuz von Hackern und eCrime-Akteuren gerät, die es auf intellektuelles Eigentum oder Ruhm abgesehen haben“, sagte Kurtz. „CrowdStrike freut sich darauf, das Team vor solchen Angriffen zu schützen, die den Ruf und den Betrieb von Mercedes-AMG Petronas Motorsport gefährden. So können sie sich darauf konzentrieren, was sie am besten können: Rennen und Titel zu gewinnen.“

CrowdStrike ist der fünfte Partner von Mercedes-AMG Petronas Motorsport aus dem Silicon Valley. Damit verstärkt das Team seinen integrierten Ansatz für die digitale Welt weiter. Daten werden in der Formel 1-Welt zunehmend wichtiger. Deshalb arbeitet das Team eng mit Technologie-Marktführern zusammen, um Daten auf der Jagd nach einer verbesserten Performance und Zuverlässigkeit zu sammeln, zu übertragen, zu verschlüsseln, zu speichern, zu analysieren und zu schützen.

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