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Neuausrichtung

Continental setzt auf 3D-Licht und künstliche Intelligenz

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

3D Flash Lidar-Sensor: Diese Entwicklungsarbeit soll laut Continental das Fundament für die zukünftigen Robotertaxi-Flotten sein – elektrisch angetrieben, aus der Ferne gewartet und pünktlich dort, wo Einzelpersonen oder Gruppen sie benötigen.
3D Flash Lidar-Sensor: Diese Entwicklungsarbeit soll laut Continental das Fundament für die zukünftigen Robotertaxi-Flotten sein – elektrisch angetrieben, aus der Ferne gewartet und pünktlich dort, wo Einzelpersonen oder Gruppen sie benötigen. (Bild: Continental)

Auf der Hauptversammlung von Continental präsentierte CEO Elmar Degenhart einen Ausblick auf die zukünftige Unternehmensausrichtung und neue Technologien. Dabei schwor er sowohl seine Mitarbeiter als auch die Aktionäre darauf ein, dass in dem Wandel große Chancen liegen würden, die es konsequent zu nutzen gelte.

„Das politische Umfeld und unsere Industrien verändern sich schneller als je zuvor. Selten war es für Continental spannender und chancenreicher, Zukunft zu gestalten“, kommentierte Degenhart vor mehr als 1000 Teilnehmern die Rahmenbedingungen für Continental.

Er verdeutlichte die Rolle, die über 227.000 Mitarbeiter bei der Mobilität von Menschen und Gütern übernehmen: „Continental bewahrt heute täglich Millionen Verkehrsteilnehmer weltweit vor Unfällen und deren Folgen. Continental trägt zu sauberer Luft bei. Continental bahnt der sicheren, effizienten und intelligenten Mobilität den Weg.“

Als neuen Wachstumsmarkt nannte Degenhart die Mobilitätsdienste. Den heutigen Umsatz von über 500 Millionen Euro allein mit Dienstleistungen für die Mobilität plant Continental bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln.

Fundamentaler Wandel für Industrie und Markt

In den nächsten Jahren erwartet Continental einen fundamentalen Wandel der Industrien und Märkte. Das Unternehmen arbeitet an grundlegenden Veränderungen bei Technologien und Geschäftsmodellen. „Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung: Das Innenleben des Autos, wie wir es kennen, wird sich in den nächsten 15 Jahren völlig anders zusammensetzen“, ist sich Degenhart sicher.

„Die Mobilität und die Art und Weise ihrer Bereitstellung wird dadurch nachhaltiger. Das heißt sicherer, effizienter und intelligenter – mit Hilfe von Continental“, unterstrich er. Eine Grundlage für sichere Mobilität bliebe jedoch der sichere Kontakt zur Straße. Für den Antrieb sieht Continental den Trend der Elektrifizierung in allen Fahrzeugklassen.

„Autos der Zukunft werden elektrisch fahren. Aber auch der Verbrennungsmotor wandelt sich und hat seinen Zenit erst noch vor sich. Erst nach dem Jahr 2025 erwarten wir einen langsamen Volumenrückgang bei Benzin- und Dieselmotoren“, bestätigte Degenhart die Bedeutung des Verbrennungsmotors auf dem Weg zur Elektrifizierung der Mobilität. Mit dem 48-Volt-„Volkshybrid“ sind hocheffiziente Benzin- und Dieselfahrzeuge noch umweltfreundlicher unterwegs.

Degenhart sieht in der Elektrifizierung deutliche Wachstumschancen: „Mit unseren Komponenten und Systemen für Elektroautos können wir einen höheren Umsatz pro Fahrzeug erzielen als mit Lösungen für Verbrennungsantriebe. Zum endgültigen Durchbruch des Elektrofahrzeugs fehlen den Käufern im Wesentlichen zwei Elemente: mehr Reichweite und geringere Anschaffungskosten. Beide Anforderungen wären vor allem mithilfe eines Technologiesprungs bei Batteriezellen zu erfüllen. Er wird voraussichtlich bis 2025 kommen.“

Die Fahrzeughersteller setzen auf das Elektro-Know-how von Continental: Das Technologieunternehmen konnte 2016 bei Produkten und Systemen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge einen Auftragseingang von über 1,2 Milliarden Euro verbuchen.

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