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| Redakteur: Juliana Pfeiffer

Continental erweitert mit der Prüfung über eine mögliche Abspaltung der Antriebssparte ihren Handlungsspielraum angesichts einer sich weiter beschleunigenden Dynamik hin zur Elektrifizierung von Antrieben und den derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen für einen möglichen Teilbörsengang im Jahr 2020.
Continental erweitert mit der Prüfung über eine mögliche Abspaltung der Antriebssparte ihren Handlungsspielraum angesichts einer sich weiter beschleunigenden Dynamik hin zur Elektrifizierung von Antrieben und den derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen für einen möglichen Teilbörsengang im Jahr 2020. (Bild: Conti)

Automobilzulieferer Continental prüft derzeit einen möglichen Teilbörsengang seiner Antriebssparte im Jahr 2020 und zieht damit eine komplette Abspaltung der Division Powertrain in Betracht, die dann künftig als Vitesco Technologies laufen soll.

Der Continental-Vorstand prüft eine Abspaltung der Division Powertrain parallel zu den laufenden Vorbereitungen auf einen möglichen Teilbörsengang dieses Geschäfts. Damit wolle Continental seinen Handlungsspielraum angesichts einer sich weiter beschleunigenden Dynamik hin zur Elektrifizierung von Antrieben und den derzeit kaum vorhersehbaren Bedingungen für einen möglichen Teilbörsengang im Jahr 2020 erweitern. Neben den technischen und rechtlichen Bedingungen erstreckt sich die Prüfung dieser Option ebenfalls auf die Möglichkeit einer vollständigen Abspaltung.

Die Entscheidung über eine tatsächliche Umsetzung werden Vorstand und Aufsichtsrat nach Abschluss der Prüfung treffen. Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart bekräftigte die weitere Gültigkeit der Beschäftigungssicherung für die rund 40.000 Powertrain-Angestellten bis 2023 für den Fall gesellschaftlicher Veränderungen: „Unabhängig von der Form ihrer Verselbstständigung gelten für Powertrain die am 18. April 2018 veröffentlichten, mit den Arbeitnehmervertretern vereinbarten Eckpunkte im ‚Zukunftsbündnis Continental in Motion‘.“

Eine klare Orientierung für die weitere Planung

Mit diesem Vorgehen stelle Continental sicher, dass das Antriebsgeschäft seinen Zukunftskurs 2020 zu den dann bestmöglichen Bedingungen einschlagen kann – unabhängig davon, ob in Form eines Teilbörsengangs oder eines Spin-Offs. „Darüber hinaus erhalten auf diese Weise alle Beteiligten eine klare Orientierung für die weitere Planung und können sich auf das eigentliche Geschäft konzentrieren: sein profitables Wachstum und den erfolgreichen, technologischen Ausbau“, erläuterte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart die Gründe der beschlossenen Prüfung.

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Andreas Wolf, Leiter des Antriebsgeschäfts, unterstrich angesichts des disruptiven Antriebsmarkts die Bedeutung eines schnell verfügbaren, unternehmerischen Freiraums für den erhöhten, zukünftigen Geschäftserfolg: „Wir freuen uns auf 2020 und sind bereit für den Sprung vom Startblock in die Zukunft. Besonders in den Bereichen Elektronik und Elektrifizierung sind wir stark aufgestellt. Sie bilden die Basis für die Umsetzung unserer Strategie des profitablen Wachstums. Uns kommt es jetzt darauf an, einen einzigartigen Wachstumsmarkt frühzeitig und aus einer gestärkten Position maßgeblich mitzugestalten. In einem derart hoch-volatilen und dynamischen Umfeld benötigen wir dafür jetzt schnell Klarheit über das weitere Vorgehen sowie ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Handlungsflexibilität.“

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