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Bosch und CATL kooperieren bei Batteriezellen

| Redakteur: Benjamin Kirchbeck

Bosch und CATL haben eine langfristige strategische Kooperation vereinbart, um gemeinsam leistungsstarke Batteriezellen spezifizieren. CATL wird diese dann gemäß Bosch-Anforderungen konzipieren, entwickeln und produzieren. Zum Einsatz kommen die Zellen in der von Bosch entwickelten 48-Volt-Batterie.

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Bosch strebt die führende Position im Bereich der 48-Volt-Batterien an und kooperiert hierfür nun mit CATL, einem der größten Batterieproduzenten weltweit.
Bosch strebt die führende Position im Bereich der 48-Volt-Batterien an und kooperiert hierfür nun mit CATL, einem der größten Batterieproduzenten weltweit.
(Bild: ©Patrick P. Palej - stock.adobe.com)

Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) und Bosch kooperieren künftig im Bereich der 48-Volt-Batterie. Diese ist das Kernelement für die 48-Volt-Hybridantriebssysteme. Mit der Vereinbarung sichert sich Bosch zugleich die langfristige Versorgung mit Batteriezellen. „Wir müssen Batteriezellen verstehen, sie aber nicht selber fertigen“, sagt Dr. Stefan Hartung, Bosch-Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

Mit CATL habe Bosch einen etablierten Zellspezialisten für Lithium-Ionen-Akkumulatoren als Partner gewonnen, so Hartung weiter. CATL ist einer der größten Produzenten von Batterien weltweit und errichtet aktuell eine Batteriefabrik am Standort Erfurt in Deutschland. Bosch sieht in der Kooperation den nächsten Schritt auf dem Weg zur angestrebten Marktführerschaft in der Elektromobilität.

Die Fertigung der ersten Generation der 48-Volt-Batterie ist bei Bosch bereits Ende des vergangenen Jahres im chinesischen Wuxi angelaufen. Die Batterie ist kompakt und passiv gekühlt. Automobilhersteller können sie deshalb einfach in Fahrzeugmodelle integrieren und benötigen keine aufwändigen Kühlaggregate. Damit können sie auf lange und teure eigene Entwicklungen verzichten. „Wir sind zuversichtlich, mit unserer 48-Volt-Batterie eine führende Stellung im Markt zu erreichen und den 48-Volt-Hybrid für den Massenmarkt erschwinglich zu machen“, sagt Hartung.

Bis 2025 will Bosch seinen Umsatz in der Segment der Elektromobilität auf fünf Milliarden Euro anheben und somit mehr als verzehnfachen. Weltweit sind schon mehr als eine Million Elektrofahrzeuge mit Antriebskomponenten von Bosch unterwegs. Powertrain-Projekte hat das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen bereits für 50 Elektrofahrzeug-Plattformen realisiert. Im größten Elektroautomarkt China ist Bosch Marktführer.

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