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BMZ baut Europas größte Batteriefertigung für Elektromobilität

| Redakteur: Thomas Kuther

Gemeinsamer erster Spatenstich (von links): Andreas Müller (Inhaber M&P Architekten), Winfried Bruder (Ehemaliger Bürgermeister Karlstein), Andreas Zenglein (Stv. Landrat Aschaffenburg), Sven Bauer (CEO & Founder BMZ Group), Richard Pfannmüller (2. Bürgermeister Karlstein) Marco Schütz und Peter Körfer (beide Geschäftsführer LIST Bau Rhein-Main).
Gemeinsamer erster Spatenstich (von links): Andreas Müller (Inhaber M&P Architekten), Winfried Bruder (Ehemaliger Bürgermeister Karlstein), Andreas Zenglein (Stv. Landrat Aschaffenburg), Sven Bauer (CEO & Founder BMZ Group), Richard Pfannmüller (2. Bürgermeister Karlstein) Marco Schütz und Peter Körfer (beide Geschäftsführer LIST Bau Rhein-Main). (Bild: BMZ)

Am 7. November 2018 wurde im unterfränkischen Karlstein der erste symbolische Spatenstich für ein weiteres Produktionsgebäude und ein Logistikzentrum der BMZ Group gesetzt. In rund einem Jahr werden die neuen Kapazitäten für die Produktion von Hightech-Batteriesystemen in elektrischen Fahrzeugen genutzt.

Damit haben die Bauarbeiten für Europas größte Batteriefertigung begonnen. Die beiden Gebäudekomplexe ergänzen die zwei bestehenden Produktionshallen und sind der zweite von drei Bauabschnitten im Gewerbegebiet Zeche Gustav. „Mit den beiden neuen Gebäuden bauen wir unsere Fertigung von Batteriesystemen aus und setzen damit unser Wachstum, insbesondere im Bereich der Elektromobilität, fort.“, erklärt Sven Bauer, CEO & Founder der BMZ Group. „Das Konzept haben wir mit der Logistikhalle erweitert, um unsere Kunden europaweit rechtzeitig und umfassend mit Batterien beliefern zu können.“ Bereits 2019 entstehen durch diese Investitionen im Werk Karlstein 300 neue Arbeitsplätze.

Zwei neue Gebäudekomplexe

Das Generalunternehmen LIST Bau Rhein-Main, das 2016 bereits die bestehenden beiden Produktionsgebäude realisiert hat, ist mit der schlüsselfertigen Errichtung der zwei neuen Gebäudekomplexe beauftragt. „Wir freuen uns, dass BMZ uns den zweiten Teilabschnitt für Europas größte Batteriefertigung ebenfalls anvertraut hat“, zeigt sich Marco Schütz, Geschäftsführer der LIST Bau Rhein-Main, begeistert.

Erweiterbares Gebäudekonzept

Das Gesamtkonzept sieht vor, Verbindungsgänge mit rund sieben Meter Höhe zwischen den bestehenden und den neuen Gebäuden zu schaffen. Bauer erläutert das Vorhaben: „Die Übergangszonen sollen Platz für Förderfahrzeuge und Förderbänder bieten. Unser Ziel ist es, einen hallenübergreifenden, reibungslosen und effizienten Transport der Produkte ohne Umwelteinwirkungen zu schaffen.“ Das Produktionsgebäude wird im September, das Logistikgebäude bis voraussichtlich Oktober nächsten Jahres fertiggestellt.

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