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Besser als LiDAR: iDAR verbessert die Sicht auf die Umgebung

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Hendrik Härter

Hella und AEye arbeiten im Rahmen einer Kooperation gemeinsam an Sensoren für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren bis Stufe drei. Schwerpunkt der Zusammenarbeit sind LiDAR-Sensorik sowie iDAR-Systementwicklung.

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Mit iDAR soll sich die Umgebung genauer scannen lassen als mit LiDAR.
Mit iDAR soll sich die Umgebung genauer scannen lassen als mit LiDAR.
(Bild: Hella)

Mit dem optischen Messverfahren LiDAR lassen sich mithilfe von Laserlicht sowohl Position und Entfernung eines Objektes bestimmen. Jetzt planen Hella und AEye eine Kooperation, um maßgeschneiderte Sensorlösungen für Fahrerassistenzsystem und automatisiertes Fahren zu entwickeln. Im Mittelpunkt: Das von AEye entwickelte System iDAR. Hierbei handelt es sich um eine verbesserte Form der Datenerfassung.

Bei einem LiDAR-System werden hier mit einer Reihe von unabhängigen Sensoren enorme Datenmengen produziert, die zudem noch hohe Rechenzeiten benötigen. Im Gegensatz dazu verspricht iDAR weniger Daten. Denn iDAR kombiniert den agilen LiDAR-Sensor sowie eine HD-Kamera mit künstlicher Intelligenz (KI). Damit lassen sich Daten auf Sensorebene erfassen. Zum Einsatz kommen Wellenlängen mit 1550 nm.

Wird iDAR richtig eingesetzt, so soll sich nach Aussage von AEye die Geschwindigkeit des selbstfahrenden Systems in einem Fahrzeug um den Faktor zehn erhöhen und gleichzeitig der Energiebedarf um das 5- bis 10-fache sinken. Grund: Die Datenmenge der zu verarbeitenden Daten wird um bis zu 90% reduziert.

Auf dieser Grundlage wollen die beiden Partner ein leistungsstarkes ADAS-System der Stufe drei entwickeln.

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