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Autonomes Fahren: Die Bedeutung von intelligenten und sicheren Halbleiterbausteinen

| Redakteur: Thomas Kuther

Autonomes Fahren: Der Weg von ADAS über Advanced ADAS hin zu vollständig autonomen Fahrzeugen erfordert die Entwicklung intelligenter, sicherer und robuster Halbleiterbausteine.
Autonomes Fahren: Der Weg von ADAS über Advanced ADAS hin zu vollständig autonomen Fahrzeugen erfordert die Entwicklung intelligenter, sicherer und robuster Halbleiterbausteine. (Bild: Daimler AG)

Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) werden immer ausgefeilter, umfassender und sorgen für immer mehr Autonomie beim Fahren, bis das ultimative Ziel des vollständig autonomen Fahrens erreicht ist. Doch der Weg hin zu autonomen Fahrzeugen erfordert die Entwicklung intelligenter, sicherer und robuster Halbleiterbausteine.

Die Einstellung zum Fahren ändert sich: die letzte Generation genoss in hohem Maße das Autofahren, einige vergötterten fast ihre Autos. Heutzutage wollen immer mehr Menschen schnell, sicher und effizient von A nach B kommen.

Sicherheit ist ein entscheidender Faktor bei der Entwicklung der neuen Fahrzeuge, die autonomer werden sollen. Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das Jahr 2017 belegen, dass 1,25 Mio. Menschen jährlich bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben kommen und weitere 20 bis 50 Mio. verletzt werden. Die Ursache dieser Verkehrsunfälle ist überwiegend menschliches Versagen. Zahlen des US-Verkehrsministeriums vom Mai 2016 besagen, dass 94% der jährlichen Unfälle in den USA durch Fahrfehler verursacht wurden.

Revolution oder Evolution?

Der Weg zu autonomen Fahrzeugen findet nicht über eine Revolution, sondern über eine schnelle Evolution statt. Ernsthafte Forschungen wurden seit den 1980er Jahren immer stärker vorangetrieben. Heute gibt es etwa 50 Unternehmen, die aktiv an der Entwicklung autonomer Fahrzeuge beteiligt sind. Hinzu kommt eine Reihe bedeutender Universitätsprojekte, die Grenzen neu stecken.

Die Elektrifizierung von Fahrzeugen ist weit verbreitet, und in wichtigen Bereichen wie dem Antriebsstrang, der Karosserie, im Innenraum, der Beleuchtung und in aktiven Sicherheitssystemen findet sich heute anspruchsvolle Elektronik. Während sich jedes dieser Systeme weiter entwickelt, zeigt sich ein Trend hin zu mehr Sensorik und Fahrzeugvernetzung, mit der einzelne Funktionen in einem integrierten autonomen Fahrzeug vereint werden.

Viele Fahrzeuge verfügen bereits über eine autonome Notbremsung, Spurhaltewarnsysteme, aktive Geschwindigkeitsregelung, Überwachung toter Winkel und automatisches Einparken. Diese Systeme, die nicht mehr nur auf Fahrzeuge der Oberklasse beschränkt sind, liefern wertvolle Informationen für den Fahrer, der im Wesentlichen die Kontrolle behält – vorerst noch.

Der Wendepunkt

Da sich Serienfahrzeuge durch ADAS-Funktionen immer weiter entwickeln, um eines Tages ein vollständig autonomes vernetztes Fahrzeug hervorzubringen, erreicht die Branche einen Wendepunkt, wo das Fahrzeug selbst eine integrierte Überwachung bereitstellt. Da wir zunehmend auf automatisierte Systeme und große Datenmengen angewiesen sind – auch außerhalb des Fahrzeugs – werden funktionale Sicherheit und Cyber-Sicherheit zunehmen an Bedeutung gewinnen – ein Faktor, der von Unternehmen wie ON Semiconductor erkannt wird, die sich bereits mit Hardware- und Software-Neuerungen befassen.

Um diese Entwicklung erfolgreich umzusetzen, ist eine effektive Verschmelzung von Sensorfunktionen (Sensorfusion) erforderlich. Werden die verschiedenen Systeme im Fahrzeug miteinander vernetzt, steigt die Fähigkeit, komplexere, sicherheitskritische Entscheidungen treffen zu können. Zudem steigt die Redundanz, die Fehler verhindert, die zu Unfällen führen können.

Inhalt des Artikels:

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