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Elektromobilität Arnold Schwarzenegger testet elektrische G-Klasse

| Autor: Thomas Kuther

Arnold Schwarzenegger fährt jetzt einen voll geländetauglichen Elektro-G-Klasse-Mercedes mit 360 kW und 300 km Reichweite, der in 5,6 s von 0 auf 100 beschleunigt.

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Arnold Schwarzenegger fährt jetzt G-Klasse: voll elektrisch mit 360 kW
Arnold Schwarzenegger fährt jetzt G-Klasse: voll elektrisch mit 360 kW
(Bild: Kreisel Electric, Martin Pröll)

Kreisel Electric hat einen Offroad-Klassiker Mercedes G 350 d, Baujahr 2016, elektrifiziert und in Kitzbühel erstmals in der Öffentlichkeit präsentiert. Am Design und der Entwicklung hat Arnold Schwarzenegger mitgewirkt. Der Schauspieler und ehemalige Gouverneur Kaliforniens wird den Prototyp zukünftig in Los Angeles testen und zusammen mit Kreisel Electric weiterentwickeln.

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„Arnold ist seit Jahrzehnten in den USA mit dem beliebten Offroader, der in Graz produziert wird, unterwegs. Also hatten wir die beidseitige Idee, den Geländewagen zum sparsamen, aber dynamischen Elektrofahrzeug umzubauen“, berichtet Christian Schlögl, Mitglied der Geschäftsführung bei Kreisel Electric. Seit seiner Tätigkeit als Gouverneur von Kalifornien setzt sich Schwarzenegger unermüdlich für erneuerbare Energien und Elektromobilität ein.

„Für mich geht mit diesem fantastischen Auto als Elektrofahrzeug ein Traum in Erfüllung“, so Schwarzenegger beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel. „Die erste Testfahrt hier war schon ein Vergnügen: Der Kreisel ist unglaublich spritzig und spielt die Vorteile der Elektromobilität perfekt aus. Auf die folgenden Testfahrten und die schrittweise Weiterentwicklung in Kalifornien freue ich mich sehr.“

Der in zweimonatiger Entwicklungszeit umgebaute Mercedes-Geländewagen von Kreisel Electric überzeugt mit einer realistischen, elektrischen Reichweite von 300 km. Möglich macht es der Hochleistungs-Akku mit einer Kapazität von insgesamt 80 kWh (Gewicht: 510 kg). „Der Kreisel-Akku ist im Auto verteilt: Unter der Motorhaube, im Heck als Ersatz für den Diesel-Tank sowie unterhalb des Einstiegs“, verrät Schlögl. Damit ist das Elektrofahrzeug seinem Vorbild weder in Sachen Geländetauglichkeit noch bei der Steigfähigkeit unterlegen. Alle Komfortfunktionen sind durch Software-Updates auch weiterhin verfügbar.

Mehrere Elektromotoren mit Reduktionsgetriebe sind direkt auf das Verteilergetriebe aufgesetzt worden. Das Hauptgetriebe wurde entfernt. Das kraftvolle Elektroauto bringt 360 kW (490 PS) auf die Straße und schafft es in schnellen 5,6 s von 0 auf 100 km/h – mehr als 3 s schneller als das Original mit Diesel-V6-Motor. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 183 km/h. Das Elektroauto kann in 25 Minuten zu 80% aufgeladen werden.

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