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Arc Vector – Highend-Elektro-Bike mit 320 Kilometer Reichweite

| Autor / Redakteur: Mario Hommen / Benjamin Kirchbeck

Pro Jahr sollen 399 Exemplare des E-Motorrads Arc Vector entstehen – zum Stückpreis von ca. 103.000 Euro.
Pro Jahr sollen 399 Exemplare des E-Motorrads Arc Vector entstehen – zum Stückpreis von ca. 103.000 Euro. (Bild: ARC)

Ein elektrischer Antrieb allein reicht nicht, um sich abzuheben. Das Elektromotorrad Arc Vector setzt zudem auf technische Raffinesse und ein besonderes Styling. Alternativ können Sie sich auch einen Porsche 911 in die Garage stellen – zumindest was den Preis angeht.

E-Motorräder sind reizvoll, aber teuer. Doch alle im Markt verfügbaren Zweirad-Stromer bewegen sich im Vergleich zur neuen Arc Vector auf Schnäppchen-Niveau. Dieses Highend-Elektro-Bike aus England, erstmals präsentiert auf der Motorradmesse EICMA (8. bis 11. November), kostet umgerechnet knapp über 100.000 Euro. Immerhin bekommt der solvente Kunde neben einem Neo-Café-Racer auch noch technisch hochgerüstete Spezialbekleidung.

320 Kilometer Reichweite

Café Racer klingt eigentlich nach Retro-Stil, doch die aus vielen Carbonteilen bestehende Vector setzt auf ein durchweg futuristisches Erscheinungsbild. Unter anderem sorgt dafür eine ungewöhnliche Vorderradführung mit einer im unteren Bugbereich angelenkten Gabel mit längs liegendem Federbein. Ähnlich wie ein Tank zieht sich das obere Verkleidungsteil über das wuchtige Monocoque-Batterie-Modul und bildet eine Einheit mit dem freischwebenden Sitz sowie dem Cockpit mit charaktervollen LED-Scheinwerfern.

Obwohl die Vector nur rund 220 Kilogramm wiegt, soll sie dank der üppig dimensionierten Batterie eine Reichweite von gut 320 Kilometern im städtischen Verkehr erlauben. Bei Überlandfahrten verringert sich der Radius auf rund 200 Kilometer. Mit etwas über drei Sekunden für den 100-km/h-Sprint sowie einer Höchstgeschwindigkeit von rund 200 km/h handelt es sich um ein besonders schnelles E-Motorrad. An Schnellladestationen soll eine Akkufüllung gut 45 Minuten dauern. Alternativ kann der Besitzer das Bike an einem von Arc eigens installierten Heim-Ladegerät mit frischem Strom versorgen.

Helm mit integriertem Head-up-Display

Mit dem Motorrad erwerben Kunden darüber hinaus einen mit der Firma Hedon entwickelten Spezialhelm namens Zenith. In diesen ist ein Head-up-Display integriert, welches, vernetzt mit dem Bordsystem des Bikes, unter anderem fahrrelevante Informationen wie Geschwindigkeit und Navigationshinweise anzeigt. In den mit Kalbsleder aufgewerteten Helm ist zudem eine Heckkamera integriert, die dem Fahrer zeigt, was sich im rückwärtigen Verkehr abspielt.

Zum Paket gehört außerdem eine maßgeschneiderte Motorradjacke, die unter anderem den Fahrer mit Vibrationen auf Gefahren hinweisen kann. Neben der Funktion als Totwinkel-Warner können diese gezielten haptischen Reize auch auf fahrphysische Grenzen verweisen.

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