Robuste Akkus für unter der Erde

09.04.2019

Jahrelange Erfahrung mit langlebigen, kundenspezifischen Akku- und Ladetechnik-Systemen mit langer geplanter Lebensdauer sowie relativer Wartungsfreiheit, machten Ansmann zum perfekten Akkusystem-Partner für die LEDIVA Outdoor-Solarleuchen von LEDON.

Ladetechnik für die Fernbedienung von Baukränen muss wasserfest sein und durch Induktionsladung auf Ladekontakte verzichten können. Akkupacks für E-Mobility-Anwendungen wie Scooter, E-Bike oder Golf-Trolley sind naturgemäß Staub, Wasser und geländebedingten Erschütterungen ausgesetzt. Auch Akkupacks für industrielle Großflächen-Rasenmäher-Roboter arbeiten im Freien. Seit vielen Jahren hat das Team von ANSMANN Industrielösungen Erfahrung mit diesen und ähnlichen Anwendungen, die häufig IP68 geschützt und auch auf weitere Umwelt- und Temperatureinflüsse robust reagieren müssen. Häufig aber nicht immer wird dafür auf Lithium-Eisenphosphat statt Lithium-Ionen Zellen zurückgriffen.

So auch bei der Outdoor-Solarleuchte LEDIVA des Vorarlberger LED-Vorzeigeunternehmens LEDON GmbH. Vor drei Jahren startete dieses mit der Produktentwicklung ihrer 4,5  Meter hohen, hochwertigen und formschönen LED-Solarleuchte für Standorte ohne Anschluss an das Stromnetz. Um die lange Lebensdauer des Systems garantieren zu können,  wurde die Batterietechnik hierfür ins Erdreich verlegt. Zur Verfügung stand ein Rohr mit 10 cm Durchmesser in der Verlängerung des Mastes.  Eine Herausforderung in der Entwicklung, mit dem nur wenige Partner umgehen konnten. Ledon entschied sich für die Experten für besonders robuste Akkusysteme der Assamstädter Ansmann AG als Partner.

Ziemlich schnell wurde im Lauf der LEDIVA-Entwicklung deutlich, warum es ein vergleichbares solares Outdoorlampen-System noch nicht gab und bisherige Solarleuchten im Vergleich eher grob und klobig erschienen: Bisherige Solare Outdoor-Lichtsysteme setzten auf ein 12 Volt-System mit Standardkomponenten, die nicht aufeinander abgestimmt waren. Die „Lediva“ hingegen setzt  auf maximale Energieeffizienz. Dazu arbeitet sie mit einem 3,2 Volt-System, bei dem Akkupack, PV-Module und Steuerung individuell konzipiert und perfekt auf die anderen Systeme abgestimmt sind. Keine der verwendeten Komponenten ist einStandard Produkt.

Simon Köldorfer, Entwickler des LEDIVA-Systems: „Nur Ansmann Industrie konnte bereits jahrelange Erfahrung mit solch langlebigen, robusten Systemen vorweisen. Zudem brauchten wir bei einer Mindestgarantiezeit von fünf Jahren und noch deutlich längerer geplanter Lebensdauer, sowie relativer Wartungsfreiheit, einen Partner, der Erfahrung in hochwertigen Produktsegmenten hat.“

 Inzwischen ist „Lediva“ am Markt und hat mit den ersten  rund 200 Leuchten auf  Firmenparkplätzen, Wegen oder  in Wohngebieten  bewiesen, dass das Gesamtkonzept ebenso wie das robuste 410 Wattstunden und 128 Ah Nennspannung Lithium–Eisenphosphat (LiFePO4)-Akkusystemvon Ansmann hervorragende Dienste tun.